Herzlich Willkommen in meinem Gästebuch

Name:
Thema:
Kommentar:
Sicherheitscode:   
siti annunci gratuiti

siti annunci gratuiti

siti annunci gratuiti

siti annunci gratuiti

24 7 fat loss

Ich bin: Der Spieler

Wer ich bin, weiß ich zwar immer noch nicht, glaube aber zu wissen, wer ich logischerweise nicht sein kann. Ich bin der Spieler, der an einem Computer sitzt und ein Spiel spielt. Die Hauptfigur in diesem Spiel wird von mir gespielt. Das Spiel ist kompliziert und unendlich schön, es kann aber auch Situationen geben, die sehr grausam sind. Dann würde ich am liebsten den Stecker ziehen. Damit wäre das Spiel aus. Was würde ich dann machen? Wo, was und wie wäre ich dann?

Ich möchte spielen. Deshalb ziehe ich den Stecker nie. Das Schönste an diesem Spiel ist, dass ich mitten drin bin, dass ich mich ganz und gar mit meiner Hauptfigur identifiziere. Deshalb ist das Spiel so wichtig für mich. Die Identifikation mit meiner Hauptfigur bedeutet, dass ich mich selbst vergesse und auf alles reagiere, was mir in dem Spiel angeboten wird. Ich liebe, ich streite. Ich ärgere mich selbst, ich ärgere andere. Ich leide und bin glücklich. Ich arbeite und schufte, ich lass mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Ich bin unglücklich verliebt, ich umarme liebe Menschen. Ich erlebe, wie Menschen geboren werden, und freue mich. Ich erlebe, wie Menschen sterben, und trauere. Dabei ändern sich die Voraussetzungen ständig. Zunächst bin ich ein Kind, dann ein Heranwachsender, dann ein Erwachsener. Und noch als Erwachsener erlebe ich viele Stadien, bis ich immer weniger handlungsfähig werde und das Spiel schließlich aus ist.

Ich liebe dieses Spiel. Wenn mir jemand sagt, es sei eine Illusion, setzt er den Wert des Spiels herab. Für mich ist dieses Spiel real. Allerdings ist es gewiss für jemanden, dem die leidvollen Situationen zu viel werden, eine große Erleichterung zu erkennen, dass es eine noch höhere Realität gibt und dass die Ereignisse dieses Spiels aus Sicht dieser noch höheren Realität nur Fantasie sind. Und auch mir als Spieler, der überwiegend positive Erfahrungen macht, tut es gut zu erkennen, dass mir ja eigentlich gar nichts passieren kann, weil ich auch unabhängig von diesem Spiel existiere.

Aus alldem scheint es so, als hätten die Handlungen, die ich als Hauptfigur in diesem Spiel treffe, keine ernsthafte Konsequenzen. Doch das ist keineswegs der Fall. Denn erstens mache ich mir das Leben in diesem Spiel selbst schwer, wenn ich bestimmte Entscheidungen treffe. Und zweitens kann ich anderen Spielern das Leben schwer machen, die gleichzeitig in diesem Spiel als andere Hauptfiguren auftreten.

Die schönsten Momente, die ich in diesem Spiel erleben kann, sind die, in denen ich von anderen akzeptiert werde und mit Menschen zu tun habe, die ich von Herzen liebe. Hinter diesen Spielfiguren spüre ich Spieler, die in der höheren Realitätsebene ganz enge Freunde sind.

Interessant wäre zu wissen, wie diese höhere Realitätsebene beschaffen ist. Darüber habe ich weder intuitives noch anders erkanntes Wissen. Jedoch sprechen die großen Religionen – ich weiß es besonders vom Christentum – davon, dass diese Realitätsebene kein Raum-Zeit-Kontinuum kennt und damit auch keine Kausalität. Damit lässt sich von dieser Realitätsebene mit unserem raum-zeitlich denkenden Verstand gar nichts mitteilen. Am deutlichsten wird diese Unmöglichkeit, wenn wir uns klar machen, wie die Grammatik unserer Sprache mit Raum und Zeit arbeitet: Alle Verben, die im Deutschen als „Zeitwörter“ bezeichnet werden, haben eine Zeit: Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Substantive treten im Satz in der Regel als Subjekt und Objekt auf. Das Subjekt macht etwas mit dem Objekt – schon ist von Zweien die Rede und damit von Raum oder Zeit. Die meisten adverbialen Bestimmungen sind solche des Raumes oder der Zeit. Und so weiter und so weiter. Deshalb können wir also mit dieser Sprache, diesem Denken die höhere Realität nicht ausdrücken.

Nicht zu beantworten ist also die Frage, ob denn ich ein anderer Spieler bin als der Spieler einer anderen Figur. Wenn es so wäre, wären wir ja zwei Spieler: das wäre dann aber wieder raum-zeitlich gedacht, dualistisch. Sind wir also alle ein Spieler? Wie ist aber dann Bewegung, Dynamik möglich?

Und woher kommen diese Spieler bzw. woher kommt dieser Spieler? Hat ihn jemand „geschaffen“? Auch dann wären es wieder zwei! Sind also alle Spieler und der Schöpfer eins?
Man muss hier den Verstand verlassen, wenn man verstehen will. Ich sehe zwei Möglichkeiten: 1. die intuitive Erkenntnis (von der Mystiker oder Erleuchtete reden), 2. Bilderzählungen, wie sie zum Beispiel in der Bibel oder in vielen indischen Schriften verwendet werden. Die Bilderzählungen der Bibel erzählen von einem Schöpfer, der viele Ichs erschaffen hat nach seinem Bilde, was bedeutet, dass Schöpfer und Geschaffene („Ichs“) derselben höheren Realität angehören. Im Hinduismus ist vom großen Ozean die Rede, dem die vielen Ichs ihrem Wesen nach angehören. In diesen Ozean gelangen sie nach Ende ihres Spiels als Tropfen. Der Ozean ist eins, und doch kann man sagen, dass er aus unzähligen Tropfen besteht. Vielleicht ist das die intelligentere Version, die Wahrheit zu erzählen?

Eine große Hilfe für mich, der sich als Hauptfigur durch allerlei Abenteuer hindurchkämpfen muss, sind die Berichte von großen Menschen, die gezeigt haben, wie man die schwierigsten Situationen im Spiel meistern kann. Die zwei für mich eindrucksvollsten Beispiele will ich erwähnen:

Das erste ist Siddharta Gautama, genannt Buddha, der Erleuchtete. Er hat das Leiden erkannt, das in diesem Spiel den Spielern das Leben schwer macht. Und er hat einen Weg gefunden, wie man das Leiden auslöschen kann. Dieser Weg besteht – etwas verkürzt – aus rechtem Denken, rechtem Reden, rechtem Handeln und besonders rechter Meditation. In dieser Meditation kann man am Ende erkennen, dass man als Spieler letztlich „über den Dingen steht“: Ich spiele nur! Buddha hat auch erkannt, dass totale Entsagung nicht weiterführt. Denn totale Entsagung würde bedeuten, aufhören zu spielen. Doch der Sinn des Spiels ist es ja gerade zu spielen! Daher bevorzugt er den Weg der Mitte: wissen, dass man einer höheren Realität angehört, aber dennoch das Spiel spielen.

Das zweite Beispiel ist Jesus, genannt der Christus, der „Gesalbte“, „Gottes Sohn“: Hier ist der Schöpfer selbst sein Geschöpf geworden. „Gott ist Mensch geworden“ sagen die Christen. Also zwei und doch eins. Um die höhere Realität noch ins Boot zu holen, wurde die Mathematik noch mehr strapaziert: Drei und doch eins. Jesus erzählte, wie man das Spiel am besten spielt: Man sollte sich bewusst machen, dass die anderen Spieler alle in derselben Situation sind wie wir selbst. Deshalb sollten wir möglichst gut mit ihnen umgehen. Und wie könnte man besser mit anderen umgehen, als sie zu respektieren, zu akzeptieren, zu lieben. Und zwar – natürlich – alle! Auch die, die uns Schwierigkeiten machen. Und weil das Ganze eben doch nur ein Spiel ist, hat Jesus Christus das auch konsequent zu Ende gelebt, und so endete in seinem Fall das Spiel am Kreuz. Es ist ja gerade nicht so, dass das Spiel nur dann gut ist, wenn es lange dauert.

Buddha und Christus machen also deutlich, wie man dieses Spiel am besten spielen sollte. Ich selbst bin mit der Geschichte von Christus und seinen Anhängern von klein auf vertraut. Buddha habe ich erst später kennen gelernt.

Wolfgang Winter

Dieser Workshop war bzw. ist ein Meilenstein in meiner Intuitiven Entwicklung. Die 2 Tage waren sehr schnell vorbei und die Zeit verging im Flug. Das Seminar hat mir sehr viel dabei geholfen konkrete Übungen für den Alltag zu bekommen um eine bessere Wahrnehmung von mir und meiner Umwelt zu erlangen. Vielen Dank Willy, ich hoffe ich kann noch eine Menge von Dir lernen.

Mehr als 2 Jahre bin ich nun dabei. Die neu gewonnene Sensibilität / Intuition hat mich in allen Bereichen meiner Spiritualität und meines Lebens erheblich gefördert. Ich entdecke in mir eine Wahrhaftig, deren Leichtigkeit und Liebe meinem Leben wunderbare neue Richtungen gibt. Grosse Teile meiner Persönlichkeit wehren sich gegen zuviel Veränderung, aber dennoch fühle ich auf dem richtigen Weg zu sein. Ich freue mich auf die nächsten Schritte!

Ich möchte einfach mal ´Danke Willi´sagen! Ich bin so froh, dass ich den Weg zur Nieler Schule gefunden habe. Seit über 2 Jahren bin ich jetzt dabei und fange nun mit dem Reading Kurs an. Es ist schön zu sehen, wie man sich stetig positiv verändert, sich erstmal kennenlernt mit seinen ganz eigenen Wünschen+Bedürfnissen. Manchmal auch für seine Mitmenschen überraschend konsequent, mit klaren Aussagen und neuen Sichtweisen. Ich freue mich auf die kommende Zeit und darauf in Zukunft mit diesen wunderbaren Energien zu arbeiten und andere Menschen zu bereichern. Danke!

Dieses Wochenende bietet einem den nötigen Raum und die Stille, um intensiv mit sich in Kontakt zu kommen.Aus dieser Erfahrung heraus konnte ich wieder ein Stück mehr "Loslassen" und neue Erekenntnisse bekommen.
Ich danke Dir, Willy und allen anderen für diese gemeinsame Zeit...

Ich liebe die directe Erfahrung mehr als die Analyse un d meiner Geschmack nach gab es noch zuviel Analyse.Trotzdem hatte ich am Sonntagmorgen eine Erfahrung von Leere und Alles.Das machte das Wochenende die Muhe werd.Danke Willy

Danke für das toll vorbereitete Wochenende. Ich hoffe, dass ich auch diesmal wieder ein kleines Stück von der inneren Ruhe mit in den Alltag retten kann.
Gruß auch an alle; ich habe mich in eurer Gesellschaft sehr wohl gefühlt.

Das Wochenende auf Gnadenthal hat mir gut gefallen und gut getan. Ich habe es als sehr abwechselungsreich -Körperarbeit-Meditation- erlebt. Die Tage/ Themen/Dreamtime waren sehr gut aufeinanderfolgend aufgebaut. Für mich hätte das Schweigen intensiver eingebaut werden können, allerdings hatte die zwischenzeitliche verbale und nonverbale Kommunikation auch ihren besonderen Reiz. Du, Willy, warst während des ganzen Wochenendes sehr präsent und zu jederzeit Ansprechpartner. Danke!

Danke für das schöne Wochenende auf Schloss Gnadenthal. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste mal. Alles Gute. Mike

Admin login